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Bühnenzauber 1999

Musik und Sketche

Besetzung Presse-Echo

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Besetzung

Mitwirkende der Theatergruppe Applaus:
Auf der Bühne:
Clemens Bauer Elke Clermont Günter Derks
Michael Derks Ute von Drathen Uschi Faust
Jörg Helbing Anna Hoven Laura Hoven
Andreas Koke Birgitta Koke Melanie Kretschmer
Christina Milcher Heinz Milcher Susanne Milcher
Anke Pfaff Christian Pfaff Ulli Pfaff
Karla Preckel Katrin Preckel Jan Savelsberg
Magdalena Schwaderlapp Theresa Schwaderlapp Herbert Schön
Petra Stadelmaier
 
Bühnenbau: Albert Lützeler
Heinrich Schwering
Maske: Brigitte Noack
Yvonne Lübke
Monika Thum
Requisite: Gaby Schön
Technik: Clemens Bauer
Ralf Sterck
Stefan Thum
Souffleuse: Kathi Milcher
Gesamtleitung: Heinz Milcher
 
Mitwirkende der Walheimer Jugend-Big Band:
Jessica Beeker Alt-Sax
Jeannine de Geest Alt-Sax
Gaby Helmling Alt-Sax
Alexa Steinfatt Alt-Sax
Jasmin Schornstein Tenor-Sax
Markus Spillner Tenor-Sax
Helge Bräutigam Bariton-Sax
Judith Lensing Querflöte
Philipp Bremen Trompete
Georg Helmling Trompete
Alexander Schlösser Trompete
Andreas Klein Posaune
Jörn Ortmanns Posaune
Stephan Schiffels Posaune
 
Rhythmus-Gruppe:
Benno Vink Keyboard
Guido Sauer Gitarre
Tobias Schierp Drums
Stefan Thum Drums
Jens Beißel Bass
 
Bandleader: Norbert Vohn

Presseecho

Sketche begeistern beim Jubiläum
"Applaus besteht bereits seit zehn Jahren"

Zehn Jahre Theater feierte am Wochenende die Laienschauspielgruppe "Applaus". Zusammen mit der Walheimer Jugend-Big-Band boten sie dem Publikum einen rauschenden Bühnenzauber. Auf dem Programm standen Sketche querbeet. Der Erlös aus den drei Vorführungen am Samstag und am Sonntag kommt der "Stolberger Tafel" zugute. Durch den bunten Abend führte Manfred Savelsberg von der "Alt Aachener Bühne". Besonders lobte er die Familie Milcher, die es immer wieder schafft ganz Breinig zu mobilisieren mit den Worten: "Et janze Dörp is he versammelt!"
In dem ersten Sketch von Hans Kutzner drehte sich eine Prüfung in der Schule nur um Würmer. Die Schüler hatten sich bis ins kleinste Detail auf das Thema Ringelwurm vorbereitet. Allerdings hatte die Lehrerin, Frau Vogel, wohl heute alle anderen Themen für ihre Prüfungsfragen auf Lager. So versuchen die Schüler sich geschickt um ihre Fragen herumzureden, um dann doch wieder bei dem Thema Ringelwurm auszukommen. Bei einem Elefanten bewegt sich der Rüssel genauso wie ein Ringelwurm und überhaupt ist der Rüssel doch nur eine wurmartige Verlängerung der Nase . . .
In einem weiteren Sketch von Rudolf Guder berichtet ein Schüler aus der Schweiz von einem Mann mit zwei Glasaugen. der wieder sehen könne. Sein Klassenkamerad aus Deutschland erzählt darauf von einer Maschine, die einem am Kopf über Nacht angeschlossen, viel Wissen vermitteln kann. Allerdings wurde diese Maschine erst von einem Menschen gesehen - dem Mann mit den zwei Glasaugen.
Ein Sonntagsausflug wurde bei dem folgenden Kurzstück von Ulla Kling zum wahren Familiendrama. Erst fällt der Mutter ein, dass sie das Gas nicht abgestellt hat. Natürlich hat sie auch den Wasserhahn vergessen. Aber die Tochter hat die Lösung parat, um dem gestressten Vater doch noch sein wohlverdientes Sonnenbad zu gönnen: "Ruf doch einfach bei unserer Nachbarin an und frag, ob es bei uns raucht oder plätschert." Doch der Sonntag ist noch nicht zu Ende und das Unheil nimmt seinen Lauf. Erst lernt die Tochter einen netten jungen Mann kennen, mit dem sie sich ins Kino absetzt. Der Sohn verletzt sich den Fuß, schließlich möchte er noch Fußball spielen. Mit den Eltern sonntags wegfahren ist eben tödlich!

Die Sozialreform wird im nächsten Sketch von Marlene Savelsberg gründlich aufs Korn genommen. Nach dem Motto: "Arbeiten gehört zum Gesundungsprozeß" werden Patienten nur noch behandelt, wenn sie vorher die Spritzen sterilisiert, die Verbände aufgerollt und die Urinbecher geputzt haben. "Die anderen Patienten geben auf oder sterben einfach!" Bei solch absurden Sparplänen lernt der Zuschauer, dass man Alkoholsteuer ebenfalls absetzen kann, schließlich gibt man ein Vermögen für Schnapssteuer aus.

Um ein Verwirrspiel ganz besonderer Art (Autor: Ephraim Kishon) dreht es sich in einem Wartezimmer vor einem Kreißsaal. Drei nervöse Vater stellen nach Stunden voll Schmerz und Pein fest, dass sie nicht nur das gleiche Schicksal ereilt, Väter zu werden. Sie tragen auch noch alle den gleichen Namen. Welcher Vater gehört nun zu welcher Mutter?
Ganz, ganz toll geht es in der Therapiegruppe der Anonymen Handysüchtigen zu. Dort wird in einer Gruppentherapie versucht den absolut Telefonwütigen das Handy abzugewöhnen. Dieser Sketch von K. P. Jabora erreicht seinen Höhepunkt, als eine Mutter ihre Tochter wieder findet, weil sie noch deren Telefonnummer weiß. Ein anderer macht, seitdem er ein Handy besitzt, mit seiner Frau nur noch Telefonsex.

Zu den Klassikern des Abends gehören zweifelsohne "Skat" und "Der Kosakenzipfel", beides in der Originalfassung von Loriot. "Im Grunde genommen ist Skat ein Spiel das den Intellekt schult." (Stolberger Zeitung vom 18. Oktober 1999, Guido Thönnißen)


Laienschauspieler heftig umjubelt

Es war zweifellos der Höhepunkt der Breiniger Theatergeschichte - und wer weiß, wie rührig die Breiniger auf ihren Bühnen sind, kann diese Wertung einschätzen: Die Theatergruppe "Applaus" feierte ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum.

Dabei setzen die Breiniger Darsteller ganz auf fröhliche Stimmung: Mit Sketchen im Kulturzentrum sorgten sie für Heiterkeit zum Dezennium, dabei griffen sie auf die Werke von Humor-Routiniers wie Loriot zurück. Seine Stücke "Kosakenzipfel" und "Skat" gehören zu den Klassikern und sorgen erst recht für Hochstimmung, wenn sie von so ausdrucksstarken Damen und Herren wie dem Breiniger Ensemble dargestellt werden . . .

In den drei Vorstellungen am Wochenende machte die Gruppe, die von Heinz Milcher geleitet wird, ihrem Namen alle Ehre - dieses Motiv allerdings zieht sich wie ein roter Faden durch die zehnjährige "Applaus"-Geschichte: Was immer man aufführte, sorgte für Begeisterung.

Die Walheimer Jugend-BigBand begleitete die Theatermacher bei ihren Jubiläumsauftritten, moderiert wurden sie von Manfred Savelsberg von der "Alt Aachener Bühne". Die Sketche waren vielseitig zusammengestellt: Ob es um die Handy-Süchtigen ging, die nie den Hörer vom Ohr lassen können, ob es um die Gesundheitsreform und ihre Folgen ging oder um einen Familienausflug inklusive aller denkbarer Katastrophen - für jeden der zahlreichen Zuschauer war wieder etwas dabei.

Nicht nur die Zuschauer kamen auf ihre Kosten: Auch die "Stolberger Tafel" profitiert von den Fähigkeiten der Breiniger Theatermacher: Die Erlöse der drei Jubiläumsveranstaltungen kommen eben diesem sozial tätigen Verein zu Gute. (Stolberger Nachrichten vom 19. Oktober 1999)

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