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Der Raub der Sabinerinnen

Lustspiel von Franz und Paul von Schönthan

Besetzung Presse-Echo

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Besetzung

Professor Gollwitz: Günter Derks
Friederike (seine Frau): Elke Clermont
Paula (deren Tochter): Ute von Drathen
Dr. Neumeister: Ulli Pfaff
Marianne (seine Frau): Uschi Faust
Theaterdirektor Striese: Herbert Schön
Emil Gross (Sterneck): Clemens Bauer
Karl Gross: Heinz Milcher
Rosa: Karla Preckel
Meissner (Schuldiener): Heinz Milcher
 
Bühnenbild: Helmut Grosser
Josef Milcher
Bühnenbau: Josef Kehren
Albert Lützeler
Heinrich Schwering
Maske: Brigitte Noack
Monika Thum
Kostüme: Gertrud Lützeler
Requisite: Gaby Schön
Technik: Clemens Bauer
Martin Derks
Stefan Thum
Souffleuse: Kathi Milcher
Regie: Heinz Milcher
Gesamtleitung: Heinz Milcher

Presseecho

Kurzweil mit Breiniger Allerlei

Ei verbibscht - war das ein Schbaß! So werden nicht nur die Zuschauer bei den Aufführungen des Lustspiels "Der Raub der Sabinerinnen" im Kulturzentrum gedacht haben, sondern auch die Akteure der Breiniger Laienspielgruppe "Applaus".

Schon früh sprang der Funke von der Bühne in den nahezu vollbesetzten Zuschauerraum über. Mehr als zwei Stunden unterhielten die Schauspieler absolut kurzweilig: Die gefürchteten, aber üblichen "Hänger" wurden nahezu professionell überspielt.

Diese Gruppe um Regisseur Heinz Milcher konnte einmal mehr Meriten einheimsen. Roter Faden in diesem Stück ist eine Römertragödie, die von dem Studenten Gollwitz verfaßt wurde und nun von Professor Gollwitz nach langen Überredungen auf die Bühne gebracht wird. Professor Gollwitz wird trefflich gezeichnet von Günter Derks: übernervös und ängstlich, aber doch voller Stolz auf sein Werk.

Dem Direktor des Wandertheaters, der diese Tragödie für sein Theater inszenieren will, verlieh Herbert Schön etwas, das nicht in einen Begriff zu fassen ist: von diabolisch bis schlitzohrig, von dramatisch bis spitzbübisch - das alles in einer Sprache, die man am ehesten als Leipzig-Breiniger Allerlei bezeichnen könnte.

Auch die Nebenrollen wurden schön in Szene gesetzt: Rosa, die Haushälterin (Karla Preckel), weiß zunächst als einzige von dem Sturm-und-Drang-Stück ihres Professors. Elke Clermont spielt die dominierende Gattin des Professors. Unter ihr hat auch Gollwitzens Schwiegersohn Dr. Neumeister (eine Paraderolle für Dr. Ulli Pfaff) zu leiden.

Schwärmerei, junge Liebe und Eifersucht dürfen natürlich auch in diesem Stück nicht fehlen; hierfür zeichnen Ute von Drathen, Uschi Faust und Clemens Bauer verantwortlich. Regisseur Heinz Milcher zog es selbst in eine  Rolle, die sich am Schluß in eine herrliche Pointe steigert. (Stolberger Nachrichten vom Februar 1999)


Wenn die alten Römer auf "Öcher-Sächsisch" parlieren

Eine geschickte Rahmengeschichte, die um die Jahrhundertwende entstand, sorgte am Samstag für gehörige Verwirrung auf der Bühne im Kulturzentrum. Die Laienschauspielgruppe "Applaus" des Eifel- und Heimatvereins Breinig führte den Klassiker "Der Raub der Sabinerinnen" auf.

In seiner Studentenzeit schreibt Professor Gollwitz (gespielt von Günter Derks) ein Drama über die Sabinerinnen, welches in die Römerzeit zurückreicht. Nachdem seine Frau und seine Tochter in Kur gefahren sind, durchstöbert der gelangweilte Professor seine alten Manuskripte. Er findet das alte Stück und teilt das Geheimnis mit seiner Haushälterin Rosa (Karla Preckel). Sie wiederum erzählt dies Emanuel Striese, Direktor eines kleinen Wandertheaters (Herbert Schön), der den Professor davon überzeugt, ihm das Stück zur Aufführung zu überlassen.

Nur unter der Bedingung, daß er als Autor nicht in Erscheinung tritt, willigt Gollwitz auf die Bitte ein. Seine Frau Friederike (Elke Clermont), die nichts vom Theater hält, kommt allerdings früher als erwartet nach Hause und so nehmen die Verwirrungen um die Aufführung ihren Lauf.

In die Inszenierung baute die Regie immer wieder Namen und Orte aus der Stolberger Region ein. Natürlich wurde hier auch selbstkritisch über die Breiniger hergezogen.

Mit seinem gekonnt gequälten "Öcher-Sächsischen Akzent" brachte Herbert Schön das Publikum zum Schmunzeln. Dabei verfiel er allerdings öfter als gewollt in seine "Muttersprache". Da hatte es die Haushälterin schon einfacher, die ihrem "Platt" auch in ihrer Rolle treu bleiben durfte. Die Frau des Professors, Friederike bestach durch ihre gekonnt strenge Art. Unter donnerndem Applaus verabschiedeten sich die Schauspieler.

Seit September probt die Schauspielgruppe unter der Leitung von Heinz Milcher. Viel Arbeit wird auch hinter der Bühne vollbracht, werden doch alle Kulissen und Requisiten in liebevoller Eigenarbeit erstellt. Egal ob "zwielichtiges Etablissement in Montevideo" oder "die Kirche im Dorf", den Kulissenmalern Helmut Grosser und Josef Milcher war bisher keine Aufgabe zu groß.

Seit dem letzten Stück im November sind sie damit beschäftigt, die alten Bühnenbilder zu entfernen und die neuen zu gestalten. Ebenfalls wurden in mühevoller Kleinstarbeit die Requisiten bis ins Detail organisiert. Vom lebendigen Goldfisch bis zum nostalgischen Teewagen hatte man wirklich alles zusammengetragen.

Eigens für die Aufführung wurde auch ein Porträt der Friederike erstellt. Für die einfallsreiche Maske, bestehend aus Schminke und Haarteilen sorgte Brigitte Noack. Daß in den letzten Tagen vor der Aufführung mehrere Schauspieler an einem grippalen Infekt litten, konnte die Gruppe allerdings nicht stören. Unter den Akteuren befindet sich auch ein praktischer Arzt, der alle mit entsprechender medizinischer Versorgung wieder auf die Beine brachte.(...) (Stolberger Zeitung vom 22. Februar 1999, Guido Thönnißen)

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