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Es war die Lerche

Satire von Ephraim Kishon

Besetzung Presse-Echo

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Besetzung

Romeo Montague: Ansgar Haller
Julia Montague-Capulet: Birgitta Koke
Lucretia, ihre und Romeos Tochter:     Petra Stadelmaier
Amme: Susanne Milcher
Pater Lorenzo: Christina Milcher
William Shakespeare: Andreas Koke
 
Bühnenbild: Helmut Grosser
Josef Milcher
Bühnenbau: Josef Kehren
Albert Lützeler
Heinrich Schwering
Maske: Brigitte Noack
Monika Thum
Kostüme: Gertrud Lützeler
Technik: Clemens Bauer
Martin Derks
Stefan Thum
Souffleuse: Kathi Milcher
Regie: Melanie Kretschmer
Gesamtleitung: Heinz Milcher

Presseecho

Was wäre, wenn Julia Romeo gerettet hätte

Romeo und Julia sind nicht tot - oder: Was wäre, wenn dem "Liebespaar des Jahrhunderts" nicht durch seinen tragischen Tod ein Ende bereitet worden wäre? Diese Frage stellten sich auch die Mitglieder der Theatergruppe "Applaus" des Eifel- und Heimatvereins Breinig.

Unter dem Tite1 "Es war die Lerche' hatte sich Ephraim Kishon - bekannter Autor von Romanen, Satiren und Hörspielen seinerzeit Gedanken darüber gemacht, was passiert wäre. wenn Julia aufgewacht wäre, noch ehe Romeo das Gift genommen hätte.

Romeo und Julia haben überlebt und führen den Alltag eines ganz gewöhnlichen Ehepaares. Welche Prüfungen einer solchen Liebe im Alltags- und Familienleben auferlegt werden, damit setzt sich das Stück auseinander, das am Samstag im Kulturzentrum vor vollbesetzten Rängen aufgeführt wurde.

Die Theatergruppe "Applaus" wurde 1988 gegründet. Ursprünglich eine Jugendgruppe, besteht sie mittlerweile aus 20 Erwachsenen und Jugendlichen. Kulissen und Kostüme werden weitgehend in Eigenarbeit hergestellt. Im jährlichen Wechsel werden Familien-, Jugend- und Kinderstücke aufgeführt.

Mit dem Theaterstück "Es war die Lerche" hatten die talentierten Akteure wieder einmal den Geschmack des Publikums getroffen. Vor vollbesetztem Saal brillierte die Theatergruppe Dialog für Dialog.

Langanhaltender Applaus war schließlich der Lohn für viele Stunden Probenarbeit. (Stolberger Nachrichten vom November 1998, Fred Wittig)


Ein eindrucksvolles Debüt von Regisseurin Melanie Kretschmer

"Es war die Lerche!" Auch nach mehr als 29 Jahren Ehe sind sich Romeo und Julia in Ephraim Kishons gleichnamigem Theaterstück immer noch nicht einig, ob die Nachtigall oder die Lerche sie in der Hochzeitsnacht aus ihren süßen Träumen geweckt hat. Und auch sonst ist es um ihr Eheleben so schlecht bestellt, daß es sogar William Shakespeare persönlich aus seinem Grab holt: "Das schönste meiner Liebesdramen habt ihr zu einem lächerlichen Possenspiel zerflückt", zürnt Andreas Koke in Gestalt des großen Dichters und verliebt sich prompt in Lucretia, die mißratene Tochter des "größten Liebespaars aller Zeiten".

Im zehnten Jahr ihres Bestehens hat die Theatergruppe "Applaus" des Breiniger Eifel- und Heimatvereins mit Kishons spritziger Satire einmal mehr das Publikum begeistert. In Punkto Regie ist die Schauspielergruppe sogar richtig professionell geworden: Regisseurin Melanie Kretschmer studiert im fünften Semester Theaterwissenschaften an der Kölner Universität und lieferte mit "Es war die Lerche" ein eindrucksvolles Regiedebüt.

Doch zurück zum Stück: Während Romeo in Erinnerungen schwelgt, zitiert selbst Shakespeare irrtümlich aus anderen Dramen - doch, was soll man machen: "Er hat das Copyright!"

Romeo, überzeugend gespielt von Ansgar Haller, denkt über Scheidung nach, wäre da nicht die traumhaft reiche Schwiegermutter Lady Capulet, deren Vermögen dem armen Ballettlehrer sehr gelegen käme. Dann nimmt Shakespeare den Lauf der Dinge wieder in die Hand: "Die sollen merken, wer ihr Schöpfer ist!" Er steckt Romeo ein Fläschchen Gift zu: "Das habe ich Hamlets Vater aus dem Ohr geholt." Kishons Satire ist gespickt mit Seitenhieben auf andere Werke Shakespeares, aber auch die Literaturwissenschaftler und das Familienleben bekommen ihre Portion Kritik ab.

Zum Schein vergiftet sich das unglückliche Ehepaar gegenseitig: Romeo stirbt mit seinem alten Schwur auf den Lippen: "Ich liebe dich bis in den Tod!" Julias Replik resümiert die letzten 29 Jahre Ehe seit ihrem ersten Doppelselbstmord: "Das hätten wir billiger haben können!" (Stolberger Nachrichten vom November 1998)

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