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Es war die Lerche

Ein heiteres Trauerspiel nach Ephraim Kishon

Besetzung Presse-Echo

Besetzung

Romeo Montague: Marco Schüller
Julia Montauge-Capulet: Birgitta Pommerening
Lucretio, Tochter: Ute von Drathen
William Shakespeare: Andreas Koke
Amme: Bettina Völl
Pater Lorenzo: Clemens Bauer
Musikalische Begleitung: Andreas Koke
Carsten Pommerening
Regie: Heinz Milcher
Bühnenbild: Heinz Milcher
Bühnenbau: Bernd Lützeler
Willi Savelsberg
Josef Wolff
Bühnenmaler: Josef Milcher
Willi Savelsberg
Technik: Nicole Monath
Stefanie Monath
Stefan Thum
Souffleuse: Uschi Faust
Angela Redeker

Presseecho

„Es war die Lerche“: Brillante Premiere zum Jubiläum der Theatergruppe

Von: Ricarda Peters

Was wäre aus dem wohl bekanntesten Liebespaar der Welt, Romeo und Julia, geworden, wenn sie damals nicht gestorben wären? Wahrscheinlich würden sie sich mit alltäglichen Streitereien um Abwasch und Geld herumschlagen, vermutete Autor Ephraim Kishon, der Shakespeares Drama unter dem Titel „Es war die Lerche“ zu neuem Leben erwachen lässt.

Ihrem Namen machten die Schauspieler der Breiniger Theatergruppe „Applaus“ am vergangenen Wochenende bei der Premiere genau dieses heiteren Trauerspiels alle Ehre und bescherten ihrem Publikum einen ebenso amüsanten wie interessanten Abend. Romeo Montague (Marco Schüller), mittlerweile ein Ballettlehrer und ganz normaler Ehemann ist seit 29 Jahren mit Julia Montague-Capulet (Birgitta Pommerening) verheiratet. Ihre pubertierende Tochter Lucretia (Ute von Drathen) ist nicht das einzige Problem der Eheleute, denn während der 98-jährige Pater Lorenzo (Clemens Bauer) Annäherungsversuche an Julia macht, zeigt deren alte Amme (Bettina Völl) Interesse an Romeo.

Über Allem steht jedoch die Frage: Liebst du mich überhaupt noch? Als dann auch noch der Geist des alten William Shakespeare (Andreas Koke) auftaucht und versucht, die beiden in den Selbstmord zu treiben, um dann mit Tochter Lucretia durchzubrennen, wird dem Zuschauer wirklich bewusst, warum es sich bei „Es war die Lerche“ um ein heiteres Trauerspiel handelt. Als Romeo eine angepasste Version von „Atemlos durch die Nacht“ zum Besten gab, in der er sich selbst und dem Publikum eingesteht, dass er seine Wärmflasche Lisa mehr liebt als seine Frau und Shakespeare seine Interpretation von „We will rock you“ singt, singen und klatschen die Zuschauer im Kulturzentrum Frankental begeistert mit.

In einem dreiviertel Jahr Vorbereitungszeit hat die Theatergruppe des Eifel- und Heimatvereins Breinig nicht nur viel Text gelernt, sondern auch das Bühnenbild und die Kostüme erstellt, Requisiten gesammelt und für die passende musikalische Begleitung gesorgt. Den vielen Vorbereitungen entsprechend freuten die Mitwirkenden im Alter von 25 bis 69 Jahren sich, ihre Inszenierung nun endlich vor Publikum bringen zu dürfen.

Die Theatergruppe „Applaus“ gab mit „Es war die Lerche“ auch ihr Jubiläumsstück. Vor 25 Jahren rief Heinz Milcher, einer der wichtigsten Männer hinter der Bühne, der auch in diesem Jahr Regie führte, die Theatergruppe ins Leben. Seitdem spielen die Stolberger mit großem Erfolg abwechselnd ein Familien-, Jugend-, oder Kinderstück.

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