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Der gestiefelte Katernach Gebrüdern Grimmin einer Bearbeitung von Kurt Egreder
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PresseechoEin Zeitloses Märchen mit viel Witz umgesetzt Viel Beifall für die Theatergruppe Applaus. "Der gestiefelte Kater" begeistert vor allem die Kinder Stolberg. Der scheinbar völlig wertlose Kater verändert das Leben des Müllerssohnes Hans grundlegend. Das Tier, das Stiefel trägt und sprechen kann, beschert dem armen Hans, der beim Verteilen des väterlichen Erbes leer ausgegangen war, einen ungeahnten Reichtum. Neben Gold verhilft der Kater dem Müllerssohn zu einem Schloss. Das Schloss, das das schlaue Tier einem Zauberer, den es zu einem Wettbewerb mit tödlichem Ausgang überredet hat, abnimmt, macht den Müllerssohn zum Grafen. Ein Graf, der jetzt das Interesse der heiratswilligen Königstochter findet: Dieses zeitlos, klassische Märchen, das Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals von den Brüdern Jakob und Wilhelm Grimm verfasst wurde und mit einfachen Motiven die Ungerechtigkeit einer Erbsituation beschreibt, wurde am Wochenende im Kulturzentrum Frankental von der Breiniger Theatergruppe Applaus nach einer Bearbeitung von Kurt Egreder in Szene gesetzt. An der von der Theatergruppe gestalteten Aufführung - Applaus ist eine Unterabteilung des Breiniger Eifel- und Heimatvereines - waren 18 Jugendliche im Alter von vier bis 16 Jahren beteiligt. Sie verstanden es, mit viel persönlichem Engagement und schauspielerischen Können, dem Märchenspiel Leben einzuhauchen. Besonders wohltuend machte sich bemerkbar, dass Kinder für Kinder spielten. Denn nicht nur die engagierten Darsteller waren Kinder und Jugendliche, sondern auch die begeisterte Zuschauermenge bestand überwiegend aus Kindern, die mit anerkennendem Applaus und Beifallsrufen nicht sparten. Besonders gut meisterten Katrin Freialdenhoven als Kater, Karen Erichsen als Vagabund und Jan Vanderheiden als Müllerssohn Hans ihre Rollen. Sie prägten das Stück durch Sprachwitz und eine gehörige Portion jugendlicher Unbefangenheit. Neben der tollen Leistung der jugendlichen Darsteller wurde die Vorführung durch die mit viel Fantasie gestalteten Kostüme geprägt. (Toni Dörflinger, Stolberger Zeitung vom 03.12.2009) |
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