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Der Ehestreik

von Julius Pohl

Besetzung

Presse-Echo

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Besetzung

Jochen, der Schmied: Marco Schüller
Finni, seine Frau: Ute von Drathen
Josef, Jochens Vater: Herbert Schön
Annemi, Jochens Mutter: Uschi Faust
Bürgermeister: Christan Pfaff
Bürgermeisterin: Nicole Monath
Pfarrer: Clemens Bauer
Maria: Karla Preckel
Gertrud: Anna Schleich
Paula: Katharina Conrads
Erna: Annette Dohmen
Elfriede: Elke Clermont
Franz: Jan Savelsberg
Jakob: Ulrich Pfaff
Hubert: Christian Pfaff
Karl: Heinz Milcher
   
Bühnenbild: Josef Milcher
Bühnenbau: Wolfgang Kaster
Albert Lützeler
Willi Savelsberg
Maske: Gabi Schön
Heike Wolff
Technik: Clemens Bauer
Thorsten Schön
Petra Thelen
Stefan Thum
Thorsten Schön
Plakat / Programmheft: Sabine Herrmann
  Heinz Milcher
  Anja Thiesen
Souffleuse: Kathi Milcher
Regie: Jan Savelsberg
Gesamtleitung: Heinz Milcher

Presseecho

"Ehestreik": Viel Applaus für die Theatergruppe "Applaus"

Stolberg: Stutenbissigkeit ist ein Übel, das man bisweilen nicht nur bei Pferden feststellen kann. Die bayerische Mundart gibt sprachlich diesbezüglich sehr viel her: Sonst friedliebende Weibsbilder können ganz schön "grantig" werden, wenn "ein fesches Madel" aufkreuzt und die "Mannsbilder ganz narrisch" macht.

In dem Schwank "Der Ehestreik", am Samstag aufgeführt von der Gruppe "Applaus", wird das Thema nach Machart des Volkstheaters verarbeitet. "Applaus" ist ein Kind des Breiniger Eifel- und Heimatvereins und hat seinen Namen wahrlich verdient.

Bei der Premiere im Kulturzentrum Frankentalstraße sind die Mitglieder in Hochform. Einige Ensemblemitglieder sind so gut, dass sie durchaus als Profischauspieler durchgehen könnten.

Vor Spielfreude sprüht förmlich Herbert Schön, der den Vater Josef mimt. Wenn er auch gerne schönen Weibsbildern auf die wohlgeformten "Haxen" schaut, ist er im Grunde seines Herzens doch eine treue Seele. Sein Herz schlägt für seine Annemie, wunderbar gespielt von Uschi Faust. Die beweist Mut zur Hässlichkeit, trimmt sich auf altbackene Landfrau, trägt Kittel, dicke Nylons und schluppt in Filzpantoffeln über die Bühne

Wenn Frauen sich zusammen rotten, ist Gefahr im Vollzug: Das müssen die Männer in dem von Julius Pohl geschriebenen Schwank sehr schnell feststellen. Seitdem die bildhübsche Kellnerin Hanni in der Dorfkneipe "im Bären" bedient, zieht es die männlichen Bewohner magisch dorthin. Der große Andrang führt nicht nur im Haus des frisch verheirateten Schmieds Jochen (Marco Schüller) zu Unfrieden. Frau Bürgermeistern (Nicole Monath) trommelt deshalb die Frauen des Dorfes zusammen und ruft der weiblichen Solidarität wegen zum Generalstreik auf.

Komische Verwicklungen und Verwechslungen bleiben da natürlich nicht aus, die Lachmuskeln der Besucher werden gehörig attackiert. Herrlich komisch beispielsweise die Szene, als die Dorffrauen mit Hochwürden (Clemens Bauer) am Tisch sitzend und eifrig Schnaps trinkend Pläne schmieden, wie sie ihre Ehemänner an die Leine nehmen können.

Die Liebe zum Detail der Beteiligten ist augenfällig. Das sieht man an den Kostümen, an der Bühnendekoration und am Bühnenbild. Und natürlich am schauspielerischen Engagement, mit dem die Laiendarsteller auf der Bühne ihre Rolle einnehmen. Der tosende Beifall am Ende ist deshalb mehr als verdient.

Die Gesamtleitung hatte Heinz Milcher, Regie führte Jan Savelsberg. In weiteren Rollen zu sehen waren Ute von Drathen, Christian Pfaff, Ulrich Pfaff, Karla Preckel, Anna Schleich, Katharina Conrads, Annette Dohmen und Elke Clermont (Stolberger Zeitung vom 15.10.2007).

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